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Vorstudie zur Teilnahmebereitschaft

Wer hat uns geantwortet?

Von 334 verteilten Fragebögen erhielten wir 76 ausgefüllt zurück – davon 49 von werdenden Müttern und 27 von werdenden Vätern (23% Response).

Die Mütter waren durchschnittlich 32 Jahre alt, die Väter 34. Ihr erstes Kind erwarten 57% der Befragungsteilnehmer/in-nen.

 

Wie wurden die Informationsmaterialien eingeschätzt?

Um zu erfahren, ob unsere Materialien (Fragebögen, Flyer, Anschreiben) informativ sind, haben wir die Studienteil-nehmer/innen um eine Beurteilung gebeten. Wie Abbildung 1 zeigt, fanden alle Antwortenden das Material verständlich. Über 90%  beurteilten es außerdem als ansprechend und ausreichend als Entscheidungshilfe.

 

 

Abb. 1

 

Wie groß ist die Teilnahmebereitschaft?

Die Frage, „Würden Sie an der LöwenKIDS-Studie teilnehmen?“ haben insgesamt 71 Teilnehmer/innen beantwortet. Über 70% von ihnen gaben an, sich vorstellen zu können, an der Studie teilzunehmen („ja“ und „eher ja“).

Unter der Voraussetzung einer Teilnahme gaben circa 60% (37/62) an, sie könnten sich eine Teilnahme für drei Jahre vorstellen. Eine Teilnahme für sechs Jahre bis zur Einschulung konnten sich circa 23% (16/70) der Teilnehmer /innen vorstellen.

 

Wann und wo kann man Eltern am besten ansprechen?

Da im Rahmen der Studie die Infektionen der Kinder von Geburt an festgehalten werden sollen, ist es nötig, die Teilnehmer/innen bereits in der Schwangerschaft anzusprechen. Wo bzw. wann dies am günstigsten ist, haben die Eltern wie folgt beantwortet (Abbildung 2):

 

 

Abb. 2

 

Über 70% der Antwortenden schätzen die Ansprache in einer Hebammenpraxis oder bei einem Geburtsvorbereitungskurs als „gut“ oder „eher gut“ ein. Auch Frauenarztpraxen, Säuglingspflegekurse oder Kreißsaalführungen eignen sich den Ergebnissen zufolge für eine Kontaktaufnahme.   

 

Was lernen wir aus den Ergebnissen?

Ist erst einmal das Interesse an „LöwenKIDS“ geweckt, ist auch die Bereitschaft werdender Eltern, an der Studie mit all ihren Elementen teilzunehmen, vergleichsweise hoch.

Um mit LöwenKIDS untersuchen zu können, welchen Einfluss Infektionen (z.B. Erkältungen, Magen-Darm-Erkrankungen) und Impfungen in den ersten Lebensjahren auf die Entstehung von chronischen Erkrankungen wie Allergien oder Asthma haben können, müssen wir mit Hilfe einer gezielten Kontaktaufnahme, möglichst mit direkter Ansprache der künftigen Eltern, ihr Interesse als Studienteilnehmer/-innen wecken.

 

Über Praxen, Kurse und Informationsangebote ist die Kontaktaufnahme zu den werdenden Eltern gut möglich.

16.12.2018

Aktuelles:

Juni 2017: Die LöwenKIDS ziehen um:

Liebe LöwenKIDS-Familien, die LöwenKIDS-Studie zieht um –  ab 1. Juni 2017 werden Sie von unserem Team der Martin-Luther-Universität Halle betreut. Im Studienablauf wird sich nichts für Sie ändern! Sie erhalten wie bisher alle Studienmaterialien direkt nach Hause geschickt. Das Hallenser Team freut sich unter den folgenden Kontaktdaten auf Ihre Fragen und Anregungen: 

Tel.:  +49 (0)345 / 557-5757
E-Mail: loewenkids@uk-halle.de

Das LöwenKIDS-Team aus Braunschweig bedankt sich herzlich für die tolle gemeinsame Studienzeit und wünscht Ihnen weiterhin alles Gute. 

Teilnehmende für die Studie werden auch weiterhin noch gesucht!

Januar 2017: Mit Stand vom Januar haben wir inzwischen 558 aktive LöwenKIDS in unserer Studie und suchen auch noch weiterhin Teilnehmende.

Pressemitteilungen

Ergebnisse 1 bis 2 von insgesamt 2

13.04.2015

Das Immunsystem bei der Entwicklung beobachten

Löwen-KIDS-Studie gestartet

Die Langzeitstudie begleitet ab sofort, sogenannte „LöwenKIDS“, von Geburt an.Das menschliche Immunsystem funktioniert nicht gleich ab der Geburt optimal. Erst nach und nach lernt es, Krankheitserreger zu erkennen und erfolgreich zu bekämpfen. Wie genau sich das…

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09.10.2013

„Löwen-KIDS“-Studie: Voruntersuchung startet in Braunschweiger Kindertagesstätten

HZI-Wissenschaftler erforschen Entwicklung der Immunabwehr bei Kindern

Die Langzeitstudie begleitet ab sofort, sogenannte „LöwenKIDS“, von Geburt an.Eltern, deren Nachwuchs eine Kindertagesstätte in Braunschweig besucht, könnten demnächst eine Anfrage von Wissenschaftlern des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) erhalten. Die…

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